Zur N8 – lausiger Tag; Danke…


Kennen Sie das? Der Tag ist rum und noch bevor Sie das Bett ruft, lassen Sie in Ihrem Kopf Revue passieren, was ihn von den guten Tagen zu einem lausigen werden ließ. Beim Abendessen ärgern Sie sich noch über diesen dreisten Menschen, wie er ihnen gleich im ersten Telefonat begegnete, denken beim Zähneputzen darüber nach, dass ihnen etwas schief lief, was sonst immer so leicht und rasch von der Hand geht und statt einem kurzen Gespräch vor dem Schlafen, hadern Sie noch mit einer Antwort, die sie lieber nicht gegeben hätten – zumindest nicht so?! Kurzum ein lausiger Tag nimmt sein typisches Ende 😉

Und als wollte man es sich selber beweisen, fallen dir auch gleich jene Sprüche ein, die es dich hätten besser wissen lassen. Denkst du an Reime, wie sie irgendwann einmal gehört wurden, reimst du sie selber um und passt sie der Stimmung an. Hier, ein „kleiner lyrischer Erguss“, wie er bei mir an solchen Tagen entstehen kann 😉

Der Tag war lang, hart und gemein,
d’rum will ich nur in’s Bettchen rein.
Schnell schlafen, nicht ein mal von träumen.
Morgen muss ich dann den Rest wegräumen.

Das Pech war heute mein Begleiter,
doch Mogen schick ich’s einfach weiter!
Werd‘ nette Menschen treffen, lieb und rar.
Den Tag genießen – so, wie’s früher war!
Das >Heute< hat mich echt eiskalt „ereilt“!
Doch Morgen wird das Glück ja neu verteilt?!.

D’rum wünsch‘ ich’s schnell und weil es eilt,
auch euch wird morgen neues Glück verteilt.
Die Sonne scheinen, rein, hoch und klar!
Alles erledigt, gesund und fit – ganz wunderbar!
Kein Simpel, euch den Weg versperren,
kein Pech soll dir am Hacken zerren,
Kurz – das Leben wie ein toller Schlager sein!
Schwungvoll, melodisch, freundlich und rein!

Zur Nacht heut nur noch schnell ein „Kurz-Gebet“:
Herr, hab‘ Dank, das es mir nicht schlechter geht!
Danke auch, dass mir dennoch bewusst und klar,
_Wie_ GUT mein Tag doch eigentlich noch war!!!

Meine Bitten, brauch „ich“ nicht für mich,
schau lieber auf Haiti und bitte „kümmer‘ dich“
um all die Armen und Verzweifelten dort!
Denn da blieb „wirklich“ das Glück oft fort!

Schütze Opfer, Helfer und -auch klar-
die ganze Meute, Menschenschar.
Lass Helfer helfen! Wo Hunger ist, essen!
Dafür darfst du auch mal meine Sorgen vergessen!
„Ich“?! – Ich komm schon alleine klar
– auch wenn der Tag echt lausig war!!!

Zum Schluss nur eine kleine Bitte noch:
…und sitz‘ ich mal wieder vor Frust in’nem Loch:
Schenk mir die Gabe zu erkennen, was andere doch leiden!
Nichts mehr zu essen, nichts mehr zum kleiden!
Da wirkt eigenes „jammern“, doch längst als „gegessen“
und Herr – lass mich das bitte niemals vergessen!!!

In diesem Sinne: allen Lesern eine gute N8 😉

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