Das „Service-Kamasutra“ – ein FCRtipp


Werter Leser, liebe Freunde meines Blogs und diesmal ganz besonders gerade an alle, die mitten im Berufsleben stehen und jene, die Arbeitnehmer beschäftigen, oder anleiten!

Heute möchte ich Ihre Aufmerksamkeit auf ein ganz besonderes Buch lenken und Ihnen ganz verbindlich versprechen:
Bernd Reutemann - "Das Service-Kamasutra" - Blick ins Buch bei AMAZON

Wenn Sie auch nur 10%
dessen, was meine heutige
Buchempfehlung anregt
umsetzen sollten,
dürfte sich ihr Leben
»sehr nachhaltig«
verändern, wertiger werden
und auch ganz erheblich
genussvoller, glücklicher und sogar
erfolgreicher gestalten!

… und auch wenn man zunächst den Eindruck haben mag, dass sich diese Buchempfehlung vorrangig an Unternehmer, Arbeitgeber und Vorgesetzte adressiert, so behaupte ich einfach mal ganz persönlich:

»… mitnichten, meine Lieben, mitnichten«!

Doch dazu mehr am Beitragsende – in einem extra Nachsatz dazu.

Ich möchte Ihnen heute das Buch …

Service-Kamasutra

… Unternehmen und Kunden leidenschaftlich dienen,
ohne Diener zu sein

… ans Herz legen und dies sogar in gleich mehrfacher Hinsicht, mit wichtigen und wertvollen Argumenten – also aus genauso unter dem Aspekt der Personalführung, wie auch unter dem Argument steigender Umsätze, Unternehmenskonsolidierung und Kundentreue, aber auch der ganz persönlichen Zufriedenheit und Lebensqualität – und zwar sowohl für Arbeitgeber, als auch die Angestellten, mitten im Berufsleben stehenden. Aber kommen wir zuerst mal „zu den Facts„:

Der Autor Bernd Reutemann, langjährige Erfahrungen im Schwerpunkt der Hotellerie, selber Geschäftsführer des erfolgreichen Hotels „Bischofschloss“ und als Unternehmensberater alleiniger Betreiber der „Mindness-Consult“, erhebt in seinem Buch die etwas reißerische These, dass die zwischenmenschliche Interaktionen von Kunden und Mitarbeitern aus dem Berufsleben durchaus eine wichtige Gemeinsamkeit habe: beides spiele sich zunächst mal im Kopf ab und wenn es gelinge diesen Kopf so „einzustellen“, dass es auch Spaß macht eine weitere Gemeinsamkeit zur Erotik zu ziehen sei: man will es, weil es Spaß macht und es macht Spaß, weil man es will.

„Unternehmensberatung ist ein Kinderspiel,
hat man erst mal in der »Personalführung«
Verantwortung übernommen“

So ein tief prägendes Zitat einer meiner früheren Professoren! Da ich mich selber schon in sehr jungen Jahren selbstständig gemacht habe und schon vor meinem zwanzigsten Geburtstag die Verantwortung von „Lohn und Brot“ für mehrere Menschen übernommen hatte, die eigentlich hätten meine Väter sein könnten, durfte ich „eines“ doch recht früh begreifen: „Der Mitarbeiter und zwar in reinstem Sinne „der Mensch dahinter“, ist das wahre unternehmerische Vermögen, denn ganz egal was du auch machst, leistest, oder anbieten kannst – nichts von alle dem wird vermittelbar, umsetzbar und zu barer Münze, wenn es nicht die Menschen, die du beschäftigst, gutüberzeugend und erfolgreich umsetzen und mit einem Mindesteinsatz von „X“ sogar seöbst vertreten, empfehlen und weitertragen werden!

Das der Autor dieses Buches mit geradezu reißerischer Arroganz sich sogar soweit zum Fenster heraus lehnt, dass er Service und Sex in einem Buchtitel zusammenfasst, mag sehr gerne eine Geschmacksfrage bleiben, die jeder für sich selber bewerten darf. Aber in seinen Kernpunkten, kann man eigentlich gar nicht anders umhin, als ihm diese Parallele nicht nur nachzusehen, sondern -und das schon nach kurzem Einlesen- auch nachvollziehen, evtl. sogar völlig Recht geben!

Etwas, dass man gerne tut, tut man auch gut und etwas das man gut tut, tut man auch gerne!

Das ist -zugegebenermaßen- nun wirklich keine neue Erkenntnis, doch Bernd Reutemann packt den Stier bei den Hörnern und setzt genau dort an, wo nicht nur er die wahre Wurzel eines erfolgreichen Miteinanders wähnt, sondern fast schon als ein Phänomen unseres Zeitgeistes die Meinungen dazu polarisieren.

Während die Kreativ-Anforderungen an Mitarbeiter von Google schon durch bunte Bauten und ein fast schon „spielplatzartiges“ Arbeitsumfeld einen erkannter Maßen glücklichen Mitarbeiter fördern soll und auch deren großartiger Erfolg eine ganz eigene Bestätigung dessen liefert, bleiben solche Wege dem Klein- und Kleinstunternehmer schon aus reinen Kostengründen im tagtäglichen Überlebenskampf versperrt. Doch Reutemann haut in seinem Buch nicht einfach nur Thesen raus, sondern belegt diese auch in logischem Aufbau, einer fast schon verblüffenden Einfachheit und anhand ganz vieler, sehr praxisnaher Tipps und auch wenn sich diese fast alle auf dessen Hotelerfahrungen beziehen, bleibt es im Kern aber eine hervorragende Anleitung zur eigenen Kreativität und macht geradezu Mut zum Mitmachen und zum Umdenken. Meine Frau, die ebenfalls beruflich verschiedentliche Führungsaufgaben inne hat, resümierte schon nach wenigen Kapiteln dieses Buches, dass es die weit wichtigere Frage sei, ob man es sich unter stetig wachsendem Wirtschaftsdruck überhaupt erlauben könnte NICHT diese Ressource „Mitarbeiter“ durch Motivation neu zu entdecken – quasi „im Wert zu schöpfen“?!

Wer bis heute nicht begriffen hat, welch »gigantisch großes« Potential in der noch nicht einmal „angekratzten Ressource“ »Mitarbeiter« steckt, dem werden möglicherweise auch diese 19,80 € nicht mehr davon überzeugen können und dennoch möchte ich auch gerade solchen Zweiflern raten sich diese „Investition in eine Chance“ zu gönnen und einfach mal der reinen Argumentationskette, der Erfahrung eines erfolgreichen Unternehmers zu folgen, seine verblüffend einfache Logik nachzuvollziehen und das obendrein auch sehr unterhaltsam geschriebene Werk gerne mal auf die eigene Finanz- und Realitätstauglichkeit abzuklopfen – ich bin mir ganz sicher, dass bei einer fairen, souveränen Sichtweise auch dem größten Zweifler etliche im Buch angeführte Überlegungen, Argumentationsfolgen und Fakten die Lust auf ein neu zu schaffendes Berufserlebnis wecken kann, vor allem aber eine ganz neue Pforte eröffnet, durch deren Blick man schon längst nur noch die Rücken der wahren Erfolgreichen sehen kann.

Dabei sprechen wir (also Herr Reutemann) eben nicht nur von irgendeiner Spinnerei á la Geisterheiler, abgehobener Theoretiker, oder gar „spinnerter Gut-Menschen“! Fakten ziehen sich durch das gesamte, stellen eine erfolgreich gelebte Einstellungssache vor, die es sicherlich nicht leicht sein wird auf die eigenen Konzepte zu übertragen, doch wer es nicht wenigstens versucht hat, sollte sich dann bitte auch nicht beschweren dürfen, dass er mit seinen Wegen nicht so kreativ und dennoch nachhaltig dem Erfolg »folgt«. Denn letzten Endes weckte bald jeder Absatz dieses Buches in mir die Frage: „Warum eigentlich nicht?“ und bezog sich nur nuanciert auf sehr geringe Abweichungen eines immer wiederkehrenden „Warum eigentlich nicht?“, nicht längst verbreitet, nicht längst umgesetzt, nicht längst anerkannt?!

Wer sich diesem Buch als reinem „Gedankenkonstrukt“ nähert, wird mit großer Wahrscheinlichkeit überrascht sein, wie realitätsnah die praktischen Ansätze sind und vermutlich schon in den ersten Kapiteln einen ähnlichen Gedanken haben, wie er sich mir, meiner Frau (die das Buch derzeit „verschlingt“) und gleich zwei weiteren Freunden, denen ich es zum lesen lieh, geradezu aufzwangen:

„Eigentlich ist der wirtschaftliche Nutzen ein reiner Nebeneffekt!“ und wem die wirtschaftliche Effizienz weniger Priorität, als mehr Nebeneffekt ist, dem zeigt sich in gleicher Geschwindigkeit eine völlig gegensätzliche Erkenntnis, nämlich: „Eigentlich ist der glückliche, zufriedene Mitarbeiter ein reiner Nebeneffekt!“.

Nachsatz

Ich habe lange überlegt, ob sich ein Buch, dass sich eher an die Arbeitgeber und leitendes Personal unter meinen Freunden und Lesern richtet, überhaupt das Richtige für meinen Blog ist?! Warum ich mich dann doch entschieden habe, dieses Buch zu empfehlen, wird sich jeder denken können, der mich persönlich und meine Leben kennt. »Lebensfreude« und »Lebensqualität« sind in meinem ganz persönlichen Leben mit einem ganz besonderen Stellenwert gewichtet und wer mich selbst kennt, meine Lebensgeschichte begleitet, oder erfahren hat, der weiß auch dass mich dieses Thema nicht nur »für mich« selber beschäftigt, sondern mich eine »erkannte«, eine »erlebte« Lebenserfahrung lehrte, dass nur »ein glückliches Umfeld« mir selbst ein glückliches Leben gewährleisten kann.

So war und wir es mir wichtig sein, dass es meiner Familie, meinen Freunden und einem sehr ausgewähltem, engen Freundes- und Bekanntenkreis einfach »gut« geht!

Und genau hier setzt meine etwas andere Empfehlung an: Denn ich kenne leider auch erschreckend viele Menschen, die in Ihrem Berufsleben hochgradig unzufrieden sind, sich nicht bestätigt fühlen, von Arbeit und Genuss in einem Satz schon längst nicht gesprochen werden kann. Ich wage einfach mal die Behauptung, dass sich dieses Buch auch (oder vielleicht sogar »gerade«) für all jene eignet, die einfach nur im Berufsleben stehen, selber diese Angestellten sind, von deren Anleitung hier der Verfasser schreibt.

Euch allen sei gesagt: wer hier behauptet, dass er als kleiner Angestellter doch nichts bewegen könne, von Vorgesetzten behindert, oder klein gehalten würde, der hat die Kern-Message noch immer nicht verstanden. Es spielt sich in der Tat zunächst mal alles »in unseren« Köpfen ab! Es geht um die Frage der Einstellung und zwar sicherlich auch um die Einstellung von Arbeitgebern und Führungskräften, aber im Kern dann doch alleine »um deine eigene«! Warte nicht, bis dein Chef dahinter kommt, dass es mit glücklichen Menschen besser wird. Mache nicht deine Vorgesetzten dafür verantwortlich, dass es nicht gefördert wird!

Fälle eine Entscheidung, ob du glücklich sein möchtest!

Und genau deshalb empfehle ich dieses Buch  … eigentlich „nicht nur“ an die Verantwortlichen im Berufsleben, sondern gerade auch … viel lieber an die Masse der Berufstätigen!

„Glücksmomente“ finden sich immer und am eindrucksvollsten bewies mir dies Mitte der 80’er „Harald Reiswig“, ein Mensch dessen Schicksal es sein sollte jahrzehntelang in russischer Gefangenschaft zu verschwinden, im festen Glauben von der Welt vergessen zu sein, um sein nacktes Überleben kämpfend und zwar Stunde zu Stunde und dennoch – fast 40 Jahre nach dem Krieg, davon fast 15 in Gefangenschaft, beinahe 5 im tiefsten Russland, bei minus 50°, in einem dieser sagenumwobenen russischer Gulags – der mir von »Glück« und »Lebensfreude« berichtete („wie“ und „wo“ es ihm dort -auch immer und trotz allem- begegnete) und schier daran zu verzweifeln schien, dass er mir nie vermitteln könnte, wie viel Glücksmomente es doch gab. Nur, weil er sich dafür entschied, dass es dieses Glück geben dufte, er es bereit war zu „erkennen“, auch wenn dies „suchen“ bedeutete!

Also sagt mir bitte nicht, dass euer Chef lausig oder die Vorgesetzten fürchterlich, die Kollegen schlimm oder die Kunden dreist seien!

Werdet selbst „die Blume in der Wüste“, besteche mit deinem Frohsinn und infiziere mit deiner Lebensfreude – gehe es einfach an!
Entscheide dich auch wieder im Berufsleben „Glück“ empfinden zu wollen und dann auch wieder weitergeben zu können – tue es einfach
… und erlebe selber, was für Wunder doch möglich sind.

Dieses Buch ist dabei wirklich jedem ein guter Ansatz! Voller Anregungen, auch wenn es ein „allein Wollender“ sicherlich sehr kreativ auslegen und für sich selber neu interpretieren muss. Auch wenn dies bedeutet, dass du leider diese Gruppendynamik nicht hast, die bei einem solchen gemeinsamen Wandel den Wandel selbst sicherlich „leichter“ macht.

Aber wann bitte, war schon mal etwas einfach, dass es sich wirklich »gelohnt« hätte auch zu haben?!

…und 19,80 € ist doch allein schon eine Chance darauf wert, oder?!

Links zum Thema:

Danksagung

Seite zum Buch bei BloggdeinBuch.deMit freundlichem Dank an …
– den HAUFE Verlag
und
– blogdeinbuch.de

für die Bereitstellung des Buches.

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