WLan und die Umlaute


Heute mal rasch ein kleiner, aber wichtiger Hinweis für die s.g. iDevice-User – also iPad, über iPhone bis iPod (aber auch andere WLan-Geräte):

Wie es immer häufiger vorkommt, schimpfen gerade die Handybesitzer oftmals über instabile WLan-Verbindungen und haben leider oft die FritzBox oder AVM-Geräte besonders auf dem Kicker – ganz zu Unrecht, wie ich mal anmerken muss. Denn häufistger Anlass für gar keine, schlechte, oder ständig abbrechende Verbindungen ist der Name des Gerätes!

Ein Screenshot aus der FAQ von AVM

Screenshot aus der FAQ von AVM

Was die wenigsten beachten sind die Auflagen der WLAN-Standards und meist nicht einmal wissen, dass der Name ihres Gerätes auch den DNS-Name im WLAN-Netzwerk bestimmt.

Leider sind gerade die iDevices oft davon betroffen, da in ihrer Erst-Installation mit iTunes vorgenommen wurden und dort solche Gerätenamen wie „Peter’s Handy“ und „Susi’s iPod“ sogar eine ganze Weile als Vorschlag angeboten wurden und genau hier fangen dann die Sorgen an: häufige Abbrüche, schlechte Verbindungen und anderer Kummer sind rasch Tagesordnung und werden zu allem Überfluss auch viel oft von den Support- und Hotline- Anbietern nicht hinterfragt.

Auch kommen oftmals Umlaute wie „ä„, „ö„, oder „ü“ vor und was genauso nicht in die normale, internationalen Buchstabenreihenfolge gehört sind das „ß„, oder die Großbuchstaben Ersterer! Normenkonform und damit alleinig sicher, ist nur alles zwischen a und z, sowie zwischen  0 und 9. Alleinige Aussnahme der Bindestrich, was aber Risikien birgt. Denn eigentlich ist der Bindestrich, wie er hier gemeint ist das s.g. Minuszeichen und je nach Gerät auch noch rasch mit anderen Strichformen verwechselt! Mein Rat: benennen Sie ihre Geräte, aber auch den s.g. SSID mit mindestens 3 kleinen Buchstaben zwischen a und z, ohne Sonderzeichen und Umlaute und fangen Sie erst ab der 4.ten Stelle mit den Zahlen zwischen 0 und 9 an – wenn überhaupt. Halten Sie dann noch das ganze unter 8 Zeichen Länge, dann sollten Sie fast alles bedacht haben, was an Exoten, oder Besonderheiten Kummer machen könnte – das wäre dann quasi die „Nummer sicher“ 😉

Ein einfacher, aber sehr nachhaltiger Tipp, der gerade bei den iDevices (aber eben auch anderen, zumeist mobilen) Geräten Heilung bringt:

Benennen Sie ihre Geräte nur anhand von Buchstaben und Zahlen! Achten Sie darauf, dass keinerlei Sonderzeichen vorhanden sind und selbst in der Vergabe der SSID (also unter welchem Namen ihr WLAN senden soll) sollte nur aus Buchstaben bestehen – wobei die Groß- und Kleinschreibung weniger von Fehler-Bedeutung ist, wenn auch zu beachten.

Schließlich noch der Hinweis: Geben Sie Ihrer SSID auf gar keinen Fall einen Namen, der auf Sie als Sender hinweisen sollte. Schließlich müssen Sie ja nicht auch noch der Umgebung mitteilen welcher Sendername der ihre ist – die einzigen, die das interessieren könnte, haben selten gute Absichten 😉

Zum Schluss noch ein letzter, aber guter Sicherheitstipp: Schauen Sie mal in Ihre WLAN-Boxen, ob Sie dort auch „Fremden“ den Zugriff erlauben! Das Stichwort lautet: „MAC-Adressen filtern“ und meint nichts anderes als die bei über 80% aller WLAN-Geräten vorhandene Funktion, alle Anfragen von einem anderen WLAN-Gerät erst mal auf deren Seriennummer, die s.g. MAC-Adresse, zu überprüfen! Ist diese dem Gerät nämlich nicht bekannt, kann man alle weiteren Zugriffsversuche nämlich unterbinden. In der FritzBox gehen Sie dazu einfach im linken Seitenmenü auf [WLAN] und können dort die Liste der bisher bekannten Geräte sehen. Sind das alles ihre? Ansonsten heißt es aufräumen, die eigenen Geräte alle einmal wieder anmelden lassen und danach, ganz unten auf der Seite, auf die Option [WLAN-Zugang auf die bekannten WLAN-Geräte beschränken] klicken – dann nur noch [Übernehmen] und schon stellt ihre FritzBox ab sofort vor jede Anfrage ein „Wer bist’n du“ und kontert mit einem viel sichereren „Kenn ich nich – red ich nich mit“ !

Ansonsten gilt gerade in Sicherheitsfragen: Kümmere dich! Denn Unwissenheit schützt nicht vor Strafe! und auch Sie werden sicherlich einen Freund, einen Bekannten, oder einen Fachmann in ihrer Umgebung haben, der Ihnen gerne mal rasch dabei hilft auch ihr WLAN so stabil und sicher zu machen, wie es die bereits vorhandenen Systeme sein können!

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